Schmerzliche Verluste im Fischbestand 10.07.2006 - 18:17 geschrieben von mypixelmedia
Schmerzliche Verluste im Fischbestand des Ringaquariums im Zoo Leipzig
Leider musste der Zoo Leipzig am gestrigen Sonntag nach der Inbetriebnahme einer neuen Filteranlage im Ringbecken des Aquariums einen Verlust im Fischbestand hinnehmen. 36 Stunden nach Einbau der neuen Anlage trat ein plötzliches und unvorhersehbares Sterben von einigen Fischen wie Kaiser- und Schmetterlingsfischen, Doktorfischen, Bambushaien und einem Stechrochen auf. Insgesamt starben 52 Individuen. Die Zooleitung leitete sofort einen Wasseraustausch ein, der offensichtlich eine weitere Verringerung des Bestandes verhinderte. Unmittelbar danach wurde eine umfangreiche Untersuchung zur Klärung der Ursachen veranlasst und die verendeten Fische zur Sektion in die Pathologie der Universitätstierklinik gegeben.
Die bestehende Filteranlage musste aufgrund ihres überalterten Technikzustandes ausgetauscht werden. Außerdem entsprach sie nicht mehr den neuesten Erkenntnissen der Aquaristik für diesen hoch anspruchsvollen Fischbestand. „Wir sind alle sehr bestürzt über den Vorfall und hoffen, dass wir unverzüglich die mögliche Ursache herauszufinden. Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen haben Schlimmeres verhindert und zum Glück nahmen so die wertvollen Schwarzspitzenhaie keine Schäden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
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